Japanische Legewachtel FAQs

Alles wichtige Informationen rund um die Japanische Legewachtel im Schnelldurchlauf:
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Wie alt wird eine Legewachtel?
–          3-4 Jahre (Ausnahmen bis 5 Jahre)

Wie viel Eier legt eine Wachtel?
–          Freilandhaltung ca.150-200 Eier (ab März bis Oktober)
–          Klimatisierte(min. +10°C/Beleuchtete(UV Licht) Haltung bis zu 300 Eier

Was verwende ich als Einstreu?
–          Hobelspäne (Staubfrei)
–          Stroh und Heu
–          Pinienrinde oder Buchenhack

Wie viel frisst eine Legewachtel?
–          25-40 Gramm am Tag (je nach Gewichtslinie)

Wie schwer wird eine Legewachtel?
–          Leichte Linie ca.160-240 Gramm
–          Mittlere Linie ca.240-340 Gramm
–          Schwere Linie 340-450 Gramm

Was muss ich füttern?
–          Hauptfutter (z.B. Legekorn oder Wachtel Shop Spezial)
–          Ergänzungsfutter (z.B. Körnermischung)
–          Getrocknete oder frische Kräuter (2-3 Mal die Woche)
–          Gemüse (z.B. Gurke, Tomaten, Salat) (2-3 Mal die Woche)
–          Obst (z.B. Äpfel, Birnen, Melone) (max. 1-2 Mal die Woche)
–          Für Küken ein Küken Futter mit mind. 25% Rohprotein

Können Legewachteln fliegen?
–          Ja, Wachteln können fliegen. Jedoch meisten nur aus „Schreck“ und nicht über weite Strecken.
Trotzdem sollten Sie die Wachteln nie frei rum laufen lassen.

Nehmen Wachteln Nester an?
–          Sie legen gerne unter Kisten, in Häuschen oder unter Zweige.
Jedoch nimmt eine Wachtel nicht wie ein Huhn täglich das gleiche Nest. Oft werden die Eier verteilt gelegt.

Braucht eine Wachtel Sitzstangen?
–          Nein. Eine Legewachtel nimmt keine Sitzstangen an, da sie nur am Boden unterwegs sind.

Welche Ringgröße hat eine Legewachtel?
–          6mm – 8mm

Wie lange ist die Brutdauer?
–          17 Tage

Braucht man einen Hahn?
–          Wenn man nur die leckeren Wachteleier will, brauchen die Hennen keinen Hahn. Die Legeleistung ist dieselbe.

Wie viel Hennen und Hähne benötige ich zur Zucht?
–          Zu einem Hahn sollte man 4 Hennen setzten um eine gute Befruchtung zu bekommen

Wie erkenne ich einen Hahn?
–          Bei Wildfarbigen und Isabellfarbenen an den Orange-Braunen Brust.
–          Zusätzlich erkennt man einen Hahn an der Kloake. Die Wachtel in die Hand nehmen und umdrehen.
An der Kloake hat der Hahn eine meist rötlich gefärbte Drüse. Übt man auf diesen mit 2 Fingern leichten Druck aus,
kommt weißer Schaum raus. Dieser verwendet der Hahn zum Verschließen der Kloake der Henne nach der Befruchtung.
–         Hennen sind meist massiger/schwerer als Hähne.

Was tun, wenn die Hennen am Kopf gerupft sind?
–          Ein hebt sich beim Treten (Befruchten) am Hinterkopf der Henne. Wenn zu viele Hähne im Stall sind,
bekommen die Hennen einen kahlen Kopf. Hier sollte man unbedingt Hähne raus nehmen oder mehr Hennen dazu setzten,
da dies sonst zu schlimmen Verletzungen führen kann.

Was tun, wenn die Henne eine offene Verletzung am Kopf hat?
–          Am besten zum Tierarzt gehen.
–          Ansonsten die Wachtel auf jeden Fall separieren. Die Wunder vorsichtig reinigen und mit etwas Bebanthen Salbe einreiben.
Zusätzlich mit ausreichend Vitaminen versorgen. Im Normalfall regeneriert sich die Wachtel sehr schnell wieder,
sodass nach wenigen Wochen nichts mehr von der Verletzung zu sehen ist.

Sind verschiedene Farbschläge miteinander verträglich?
–          Im Regelfall ja. Wobei die Zuchtlinie und die Haltung des Züchters oft ausschlaggebend sind.

Sind Wachteln mit anderen Tieren verträglich?
–          Ja. Oft kann man sie Problemlos mit Ziervögel oder mit Kaninchen zusammen halten.
Hierfür sind natürlich viel Platz und Rückzugsmöglichkeiten für alle Tiere notwendig.

Was sollte ich beim Wachtel Kauf beachten?
–          Kräftige Tiere (Jedoch nicht fett).
–          Glattes und glänzendes Gefieder
–          Saubere Füße (Keine Klumpen)
–          Klare Augen
–          Saubere Nase (keine Verklebte)

Was kostet eine Legewachtel?
–          Je nach Region und Züchter 3-6€

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